Was ist die Bürgerstiftung?

Das Konzept der Bürgerstiftungen hat in Deutschland bereits Tradition. Ursprünglicher Sinn und Zweck ist es, unabhängig von staatlichen Strukturen Handlungsfelder im eigenen Sozialraum zu erkennen und dabei das Gemeinwesen zu fördern, soziale Probleme zu bekämpfen und die Lebensqualität zu erhöhen.

Der Unterschied zwischen einer „Bürgerstiftung“ und einem „gemeinnützigen Verein“ liegt vor allem darin, dass das Stiftungskapital nicht auf Projekte verteilt, sondern ertragbringend angelegt wird. Nur die Erträge aus dem Grundkapital und den Zustiftungen können für die Stiftungszwecke (Hilfsprojekte, gemeinnützige Arbeit, Öffentlichkeitsarbeit etc.) verwendet werden.

Die Vorteile einer Bürgerstiftung liegen auf der Hand: 

  • Grundsätzliche Unabhängigkeit von politischen und kommunalen Institutionen
  • Unabhängigkeit von eventuell schwankender Spendenbereitschaft der Bürger
  • Nachhaltigkeit und langfristige Wertschöpfung

In Deutschland erfreut sich das Konzept der Bürgerstiftung wachsender Beliebtheit. Bürgerstiftungen gibt es daher mittlerweile in vielen deutschen Städten. Sie sind zu einem Erfolgsmodell für mündige Bürger geworden, die die Entwicklung ihres Lebensraumes aktiv und engagiert mitgestalten wollen.

Der Begriff „Bürgerstiftung“ an sich steht für verbindende – und verbindliche -  Inhalte wie Unabhängigkeit, Bürgernähe und den Bezug zur eigenen Region oder Heimatstadt. Jede Bürgerstiftung hat aber, abhängig vom Standort, eigene Schwerpunkte und Handlungsfelder und agiert als unabhängige Organisation, die sich zuallererst dem Wohl ihrer Stadt sowie den geförderten Projekten und nicht zuletzt dem Vertrauen ihrer Zustifter und Spender verpflichtet fühlt.

Überreichung der Stiftungsurkunde
Gründerversammlung

Vertragsunterzeichnung
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LvO Besuch von Frau Haugg
am 17. März 2011

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